Detailinformationen

Schmidt, Hans (1854-1923)

Schmidt, Hans (1854-1923)(Fellin – Riga)

Musikschriftsteller, Komponist, Übersetzer, Pianist, Schriftsteller, Organist, Dirigent, Chorleiter, Pädagoge, s, Klavier, Orgel


13.09.1996, Letzte Änderung: 19.11.2019 DB ; LoC-NA ; CAE 5/99 ; Frank/Altmann 14. Aufl. ; WBIS:BaBA ; Riemann 1929 ; Rigaer Theater- und Tonkünstler-Lexikon 1890 ; GND

Beziehungen: Brahms, Johannes (1833-1897)Schumann, Clara (1819-1896)

Biographische Hinweise:

Dt.-balt. Musikschriftsteller; Übersetzer; Komponist;

Hans Schmidt (* 6. September 1854 in Fellin; † 29. August 1923 in Riga) war ein deutscher Musiker (Komponist und Klavier) und Dichter. Seine musikalischen Ursprünge gehen auf den Musiklehrer Adolph Mumme zurück. Mumme unterrichtete an der von Schmidts Vater gegründeten Schmidt’schen Anstalt in Neu-Tennasilm in Fellin. Auf diese Schule ging auch Raimund von Zur Mühlen, der später gefeierte Liedinterpret, dem Hans Schmidt zeit seines Lebens sehr eng verbunden war. Von 1875 bis 1878 studierte Schmidt am Leipziger Konservatorium bei Ernst Wenzel, Karl Piutti, Hermann Kretzschmar, Carl Reinecke, und Salomon Jadassohn. Beim Debüt von Raimund von Zur Mühlen 1878 in Riga war er dessen Begleiter. In der Folge gab er mit Zur Mühlen eine Vielzahl von Konzerten in Deutschland und den lettischen Staaten. Über Berlin, wo er zeitweise als Hauslehrer im Haushalt Joachim tätig war, Münster, Wien (intensive Zusammenarbeit mit Johannes Brahms) und Frankfurt (Begegnungen bzw. Freundschaften mit Julius Stockhausen und Clara Schumann) führte ihn sein Weg zurück in die Heimat. Dort arbeitete er zunächst als Organist in Arensburg sowie als Musiklehrer und ab 1885 in Riga als Musikreferent der Rigaschen Zeitung. Er blieb weiter sehr gefragt als Klavierbegleiter bei Konzerten namhafter Künstler in Riga. Auch als Musikkritiker und als Pädagoge hatte er großen Einfluss auf den musikalischen Nachwuchs aus den baltischen Staaten. Bei seinem kompositorischen Werk handelt es sich weitgehend um Lieder (Vorbilder Schumann und Brahms). Als Dichter richtet sich sein Hauptaugenmerk auf Gedichte. Außerdem übersetzte er lettische, russische und norwegische Literatur. Zusammen mit Rūdolfs Blaumanis besorgte er die Nachdichtung der lettischen Texte aus der Sammlung der Kompositionen von Jāzeps Vītols 200 lettische Volksweisen mit Klavierbegleitung, 1906 im Paul Neldner Verlag, Riga, erschienen. Sein heute bekanntestes

Komponist, Dichter

Verweisungen:

Šmidt, G. (1854-1923)Šmits, Hanss (1854-1923)Schmidt, Hanss (1854-1923)Šmidts, H. (1854-1923)Šmidts, Hanns (1854-1923)Šmidt, Hans (1854-1923)Schmidt, Hans Valentin (1854-1923)Schmidt, Hanns (1854-1923)

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Externe Quellen