Detailinformationen

Autographensammlung Karl Geigy-Hagenbach (1866-1949)Basel UBAutographensammlung Karl Geigy-Hagenbach (1866-1949)

Funktionen

Autographensammlung Karl Geigy-Hagenbach (1866-1949)Basel UB ; Autographensammlung Karl Geigy-Hagenbach (1866-1949)


[15. - 20. Jh.]. - ca. 4 Lfm

Es gelten die generellen Benutzungsregeln für den Sonderlesesaal

Inhaltsangabe: I (Nr. 1-2121) Im Katalog von 1929 enthaltene StückeII (Nr. 2122-2150) Im Katalognachtrag I von 1929 enthaltene StückeIII (Nr. 2151-2172) Im Katalognachtrag II von 1929 enthaltene StückeIV (Nr. 2173-2459) Im Katalognachtrag III von 1933 enthaltene StückeV (Nr. 2460-2668) Im Katalognachtrag IV von 1939 enthaltene StückeVI (Nr. 2669-3163) Nachtrag 1961 (nicht im publizierten Katalog enthaltene Stücke)Inhaltsangabe: Die Sammlung umfasst Autographen aus allen Jahrhunderten der abendländischen Kulturgeschichte. Vertreten sind Fürstlichkeiten, bekannte Politiker und Feldherren, die gesamte literarische Welt der Dichter, Gelehrten, Erfinder, Komponisten, bildenden Künstler und Schauspieler. In der Geistes- und Gelehrtengeschichte sind die reformatorische Bewegung und der deutsche Humanismus sowie die gesamte Geschichte der älteren Naturwissenschaften reichhaltig vertreten. Auf militärischem Gebiet finden sich in seltener Vollständigkeit insbesondere die Heerführer des Dreissigjährigen Krieges vereint (sowohl die Offiziere Wallensteins als auch jene der schwedischen Partei). Eine verwandte und noch zahlreichere Gruppe betrifft die Französische Revolution und ganz allgemein französische Persönlichkeiten (inkl. Richelieu, Mazarin, Colbert, Louvois). Das Deutschland im Zeitalter Goethes und der folgenden Jahrzehnte tritt mit zahlreichen bedeutenden Persönlichkeiten auf (neben Goethe natürlich auch Schiller). Ebenso die literarische Epoche des deutschen Barocks. Geigy-Hagenbach ist es des Weiteren gelungen, alle bekannten Komponisten der vorklassischen, klassischen und romantischen Periode zu vereinen, oftmals sogar mit musikalischen Autographen (z.B. Mozart, Bach, Beethoven). Neben den Musikern finden sich auch zahlreiche Maler, aber auch viele Persönlichkeiten der italienischen Renaissance (bspw. Machiavelli, Poggio, Borgia, Papst Julius II.). Zuletzt finden sich auch zahlreiche Basiliensia und Helvetica in der Sammlung.

http://www.ub.unibas.ch/digi/a100/diverse_projekte/pdf2010ff/bau_1/BAU_1_006665259.pdf (Katalog von Geigy-Hagenbach)http://aleph.unibas.ch/F/?local_base=DSV05&con_lng=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=000076702 (Katalogeintrag im Verbundkatalog HAN)

Akzession: 1-2668: Geschenk. Herkunft: Stiftung Sammlung Karl Geigy-Hagenbach. Datum: 1960.12.29. Akz.-Nr.: *60, 1360. Eigentümer: Stiftung Sammlung Karl Geigy-Hagenbach 2669-3163: Depositum. Herkunft: Stiftung Sammlung Karl Geigy-Hagenbach. Datum: 1961.05.31. Ordnungszustand: Die Stücke, welche in dem von Geigy-Hagenbach publizierten Katalog (mit den Nachträgen I-V) enthalten sind, wurden in Geigys Ordnung aufgestellt, d.h. thematisch und chronologisch geordnet. Ihre Signaturennnummer entspricht derjenigen in Geigys Katalog (Autogr Geigy-Hagenbach 1-2668). Da nicht alle Autographen an die UB gingen, springen die Signaturen. Diejenigen Stücke, zu denen kein publizierter Katalog vorlag, wurden, alphabetisch nach Verfassern geordnet, daran angefügt und durchnummeriert (Autogr Geigy-Hagenbach 2669-3163)

Angaben zur Herkunft:Der Basler Fabrikant Karl Geigy-Hagenbach hat im Laufe eines langen Lebens eine Sammlung von Autographen angelegt und systematisch ausgebaut, wie sie als Privatsammlung an Umfang, Vielfalt und wertvollen Einzelstücken nahezu einzigartig ist. Begonnen hat er sie als Schüler der École de commérce in Neuchâtel. Besonders in den 1920-er Jahren erfuhr sie einen grossen Zuwachs, bis die Sammlung zu seinem Tod 1949 rund 3000 Einzelstücke umfasste. Während seiner Sammeltätigkeit wechselte Geigy-Hagenbach auch regelmässig "minderwertige Stücke" durch bessere aus, um seiner Sammlung "einen tieferen Gehalt zu geben". Nach seinem Tod wurden der UB Basel 1960 zum 500-jährigen Jubiläum der Universität rund zwei Drittel der Sammlung geschenkt. Die Auswahl der einzelnen Stücke trafen Max Burckhardt und Adolf Seebas. Das dritte Drittel wurde 1961 vom Auktionshaus Stargardt versteigert, wobei die UB von der Familie Geigy-Hagenbach Geld erhielt, um mitzubieten und weitere Stücke in den Hauptteil der Sammlung zu integrieren.

Weitere Findmittel: Die Autographen sind erst teilweise in den HAN-Verbundkatalog eingearbeitet, die Erschliessung wird jedoch aktuell durchgeführt. Es sind detaillierte publizierte Verzeichnisse für die Serien I bis V von Geigy-Hagenbach vorhanden, die im Sonderlesesaal eingesehen werden können.

CH-001880-7-000076702, http://kalliope-verbund.info/CH-001880-7-000076702

Erfassung: 25.04.2008 ; Modifikation: 24.05.2017