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Brief von Gerhart Hauptmann an Robert Hauptmann, 18.03.1894Staatsbibliothek zu Berlin. HandschriftenabteilungSignatur: Autogr. I/1160-20

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Brief von Gerhart Hauptmann an Robert Hauptmann, 18.03.1894Staatsbibliothek zu Berlin. Handschriftenabteilung

Signatur: Autogr. I/1160-20


Hauptmann, Gerhart (1862-1946) [Verfasser],Hauptmann, Robert [Adressat]

Meriden, 18.03.1894. - 1 Brief, 2 Bl.; Beilagen: 1 Umschlag, 1 Bl.; 1 Abschrift, 1 Bl.; insgesamt 4 Bl., Deutsch. - Brief

Inhaltsangabe: Ist plötzlich von "ziemlicher Besorgniss" befallen worden, der Vater könne sich in der "Hypothekensache" von "Soltan und Meinke" dazu verleiten lassen, den "Restbesitz und darüber hinaus, wer weiss was noch?" zu riskieren. Bittet ihn daher inständig, von seiner "Vollmacht keinen Gebrauch machen zu wollen und nichts ohne Berathung mit mir abzuschliessen". Kein "armer Pfennig" darf mehr gewagt werden. "Wo soll ich sonst hin? Ich schöpfe und schöpfe dann nur in ein Sieb." Wenn er nur noch für andere arbeiten müsste, würde es mit ihm "Matthäi am lezten" sein. - Alle sind "frisch und gesund" und freuen sich "herzlich auf das Wiedersehen". - Betont im Nachsatz noch einmal seine Haltung zu Soltan und Meinke in Hamburg. Es seien "Erpresser und Gauner", die er "bei einer Begegnung auch demgemäss behandeln würde".

Soltan [Behandelt],Meinke [Behandelt]

Objekteigenschaften: Handschrift

DE-611-HS-1552116, http://kalliope-verbund.info/DE-611-HS-1552116

Erfassung: 11. März 2009 ; Modifikation: 7. Juli 2011 ; Synchronisierungsdatum: 2025-09-19T11:06:45+01:00