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Stammbuch eines unbekannten Nürnberger SchülersStaatsbibliothek BambergStammbücher und Stammbuchblätter der Staatsbibliothek BambergSignatur: Msc.Add.2341

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Stammbuch eines unbekannten Nürnberger SchülersStaatsbibliothek Bamberg ; Stammbücher und Stammbuchblätter der Staatsbibliothek Bamberg

Signatur: Msc.Add.2341


Nürnberg, 1866-1868. - 85 Blätter; enthält 19 Stammbucheinträge, 9,3 x 12,4 cm, Deutsch. - Dokument, Stammbuch

Inhaltsangabe: 19 Stammbucheinträge wohl überwiegend Nürnberger Schulkameraden;Abgesehen von der Widmung des Stammbuches auf der Titelseite durch die Tante Regina Merz an Weihnachten 1866 ("Nimm dieses Stam[m]buch, zum Andenken; [...]" stammen alle datierten Stammbucheinträge aus Nürnberg und dem Mai 1868. Sechs herausgetrennte Blätter (vor allem gegenüber der eingeklebten Illustrationen beziehungsweise Stammbuchkupfer) lassen auf ursprünglich mindestens sechs weitere Stammbucheinträge schließen.Der Stammbucheintrag des Franz Fertig aus Kitzingen, Nürnberg, 16.05.1868, erstreckt sich über zwei Recto-Seiten (Blatt 8r-9r).Der Eintrag eines oder einer unbekannten "L", ohne Orts- und Datumsangabe, ist mit Bleistift geschrieben, was auch thematisiert wird: "Mit Bleistift nur mit dinte nichtschreib ich hirher: vergiß mein nicht!"Der Stammbucheintrag des Emil Hansen, Nürnberg, 14.05.1868, auf dem letzten Blatt (Blatt 85v) hat zum Text:"Wer Dich mehr liebt als ich,Der schreib' sich hintermich."Dies veranlasste den Stammbucheinträger J. Hopp, Nürnberg, 14.05.1868 (Blatt 6r) zu einem zweiten Eintrag auf dem türkisenen Buntpapier des hinteren Fliegenden Blattes:"Ich habe hinter den Hanser geschrieben.Also thu ich dich mehr liebenZur Erinnerung an deinen treuenFreund J. Hopp"Dies ergänzter er mit einer kleinen Federzeichnung eines entflammten Herzens, beschriftet:"Mein Herz brennt wieeine Fackel"Dies wiederum veranlasste einen weiteren unbekannten Einträger auf demselben türkisenen Papier des hinteren Vorsatzes im Rückspiegel zu dem Eintrag:"Um deinen Müthwillen zu vertreibenWill ich mich doch wohl hinter dich schreibenHättest du dich gleich daher geschriebenSo wärest du sicher der letzte geblieben"Darunter folgt die Federzeichnung eines Pferdes, eines Baums und eines weiteren Reiters.

Unbekannt [Dokumentiert]

Literaturhinweise: Jeschke Jádi Auctions Berlin GmbH (Herasugeber): Auktion 159. Aus Adelsnachlässen und bürgerlichem Besitz, Wertvolle Bücher, Graphik, Klassische Kunst, Samstag, 25. April 2026, Berlin 2026, Losnummer 135 (da jedoch unter einem Schätzpreis von 900 € nicht im gedruckten, sondern nur im Online-Katalog: https://www.jvv-berlin.de/de/auktionen/159/135).

https://gateway-bayern.de/BV050758105 (Bayerischer Verbundkatalog)

Illustrationen: vier eingeklebte kolorierte Stammbuchkupfer: Blatt 2r: Bergbauernhof, "Glück sei dein schönes Loos […]"; Blatt 28v: Tempel, "Auch der Marmor Tempel bricht Aber Lieb und Freundschaft nicht"; Blatt 41v: Weinglas, "Es lebe die Freundschaft […]", Blatt 47v: Mutter mit Kind, "Dein Schutzgeist […]"; zum ersten Stammbucheintrag eine Federzeichnung einer Fahne mit dem Buchstaben "S", zwei kleine Federzeichnungen zu den Einträgen auf dem hinteren Vorsatz: entflammtes Herz sowie Pfed, Baum und Reiter auf einem Pferd.Einbandbeschreibung: schlichter Pappeinband mit zentralem Bildstempel einer Urne.Erhaltungszustand: Einband berieben und bestoßen, Kopfkapital mit Fehlstelle, einige herausgetrennte Blätter: 1 Blatt vor Blatt 5, 2 Blätter vor Blatt 29, 1 Blatt vor Blatt 42, 2 Blätter vor Blatt 48.

Erwerbungsgeschichte:Provenienz:Jeschke Jádi Auctions Berlin GmbH, Berlin, 2026.

Objekteigenschaften: Handschrift

Pfad: Stammbücher und Stammbuchblätter der Staatsbibliothek Bamberg

[2026/575 (Akquisitionsnummer)]

DE-611-HS-4451526, http://kalliope-verbund.info/DE-611-HS-4451526

Erfassung: 29. Juni 2026 ; Modifikation: 9. Juli 2026 ; Synchronisierungsdatum: 2026-07-24T11:20:35+01:00